Gründungstreffen ausgeCO2hlt

Vom 16.-18. Dezember, in Köln, Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3)

Gegen das rheinische Braunkohlerevier, Europas größter CO2-Quelle, engagieren sich seit vielen Jahren zahlreiche Akteure mit unterschiedlichen Aktivitäten: BürgerInnen und BürgerInnen-Initiativen streiten an den Tagebauen und Kraftwerken gegen die Nutzung der Braunkohle mit fatalen Folgen für die Region. Umweltverbände begleiten kritisch die Planungen von Kraftwerken und Tagebaue. Im Januar 2008 erfolgte die medienwirksame Besetzung einer Streuobstwiese des BUND am Rande des Tagebaus Garzweiler. Hiernach gab es zwei große von einem breiten Bündnis getragene Klimacamps im rheinischen Braunkohlerevier. Die Grube gräbt-Kampagne agierte in 2010 erstmals mit einer Schienenblockade. Und am Rande des diesjährigen Klimacamps blockierten 50 AktivistInnen für 12 Stunden erfolgreich die Kohlebahn. – Eine Anti-Braunkohlebewegung wächst! Wir wollen weiter wachsen und freuen uns über jede_n Mitstreiter_in!!

In dem Kampagnennamen ausgeCO2hlt spiegelt sich wider, dass die Kohleförderung zwangsläufig zu massiven CO2-Emissionen führt. In der Bergbausprache werden stillgelegte Tagebaue als ‚ausgekohlt’ bezeichnet. – Genau das wollen wir erreichen: die Stilllegung aller 12 deutschen Braunkohletagebaue und der davon abhängigen Kraftwerke. Deshalb werden wir in den nächsten Jahren vielfältige Proteste im Rheinischen Braunkohlerevier organisieren.

Das Gründungstreffen wird von diesem Programm begleitet.