System Change, Not Climate Change http://magie.blogsport.de Wed, 20 Jun 2012 12:18:41 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Wir sind umgezogen! Neue Adresse! http://magie.blogsport.de/2012/06/09/wir-sind-umgezogen-neue-adresse/ http://magie.blogsport.de/2012/06/09/wir-sind-umgezogen-neue-adresse/#comments Sat, 09 Jun 2012 11:55:53 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/06/09/wir-sind-umgezogen-neue-adresse/ Ab sofort läuft dieser Blog auf http://magie.blogsport.eu
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Rio+20 in Osnabrück http://magie.blogsport.de/2012/06/06/rio20-in-osnabrueck/ http://magie.blogsport.de/2012/06/06/rio20-in-osnabrueck/#comments Tue, 05 Jun 2012 23:09:44 +0000 Administrator Veranstaltungen http://magie.blogsport.de/2012/06/06/rio20-in-osnabrueck/ Zum 20-jährigen Jubiläum der UN Klima- und Umweltkonferenz in Rio 1992 kehrt sie vom 20.-22. Juni an ihren Ursprungsort zurück.
Viele der hochgesteckten Ziele von damals (z.B. C02-Emissionen senken) konnten nicht umgesetzt werden; die Hoffnungen, dass diesmal Verbindliches erreicht wird, sind schon im Vorfeld mau.
Bei all dem Unvermögen der Eliten, mit ihren Glauben an die Kraft des Marktes als Allheilmittel, die Klima- und Energiekrise in den Griff zu bekommen, kann es nicht schaden sich einmal die Alternativen anzuschauen.

Dazu veranstaltet wir zusammen mit dem Arbeitskreis Energiepolitik und dem AStA der Uni Osnabrück ein buntes Programm rund um den Gipfel.
Am 12. Juni zeigen wir den Film „Just do it“, in dem Klima- und Umweltaktivist*innen bei ihren Protesten begleitet werden. Eine Woche später gibt es einen Vortrag mit dem Titel „Das Klima kann so bleiben wie es ist. Nur wir müssen uns ändern.“ Den Abschluss bildet eine Soli-Party für das Klimacamp im Rheinland auf dem Gelände des Alten Güterbahnhofs. Geplant sind Informationen zu den Klimacamps in Dland, ein gemeinsames veganes Grillen und es werden zwei DJs auflegen.

12.06., 20:00h, Uni 15/113 (EW-Gebäude): Film: „Just do it“
19.06., 20:00h, Uni 15/113 (EW-Gebäude): Vortrag „Das Klima kann bleiben wie es ist. Nur wir müssen uns ändern.“
22.06., 20:00h, Hamburger Str. 22b (Gemeinschaftsgarten / Am alten Güterbahnhof): Klimacamp Soli-Party – veganes Grillen, Infos und Musik

Flyer Download (aktualisiert)

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Kampagnen Treffen von ausgeCO2hlt 15.06. – 17.06. http://magie.blogsport.de/2012/06/06/kampagnen-treffen-von-ausgeco2hlt-15-06-17-06/ http://magie.blogsport.de/2012/06/06/kampagnen-treffen-von-ausgeco2hlt-15-06-17-06/#comments Tue, 05 Jun 2012 23:05:05 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/06/06/kampagnen-treffen-von-ausgeco2hlt-15-06-17-06/ *- Klimacampvorbereitungen -*
Ort: AZ in Köln

Dieses Wochenende wird es vorallem und fast ausschließlich um *die Vorbereitungen für das Klimacamp* vom 03.-12.08. gehen. Es wird Berichte der „true cost of coal“-Tour geben, einige Soliparties stehen an, das Festival soll weiter ausgebaut werden, wir wollen weiter an unserer Infrastruktur basteln…

Am Freitag Nachmittag geht es los mit einem *BI Treffen* um dort gemeinsame Veranstaltungen auf dem Klimacamp auszuarbeiten und zu planen.
/*Neu-Einsteigen: */Da die AG’s definitiv noch Unterstützung gebrauchen können ist dieses Treffen super geeignet zum Reinschnuppern und Durchstarten
/Samstagabend: dicke Party im AZ Köln/

*Folgende Themen stehen für das kommende Treffen an:*

- Nachbereitung von Blockupy Frankfurt, die Rolle von ausgecO2hlt
- nächste Regionalrats Sitzung in Köln am 29.06.- „Boaplus so ein Stuss!“
- Ortdurchsetzung Manheim/Demoanmeldung
- Aktionsplanung/Mahnwachen
- Festivalplanung fürs Klimacamp /Floraparty in Hamburg
- Mobilisierung fürs Klimacamp/ Bericht Deutschland Tour
- allgemeine Orga fürs Camp/ Koordinierungs AG
- Aktionen der EKU AG Attac zu den Camp’s
- Energiekämpfekonferenz im Herbst
- Zeitplanung nach dem Klimacamp – Aktionstage im Rheinland vom 30.09.-03.10.!??
Außerdem haben die einzelnen AGs einiges zu besprechen.

Ihr seit herzlich eingeladen zum nächsten ausgeCO2hlt- Klimacamp Treffen zu kommen.
Wir kümmern uns um Schlafplätze (Bitte Isomatte und Schlafsack mitbringen!) Die Verpflegung wird wieder bio-vegan sein, dafür bitte ein Versorgungsgeld mitbringen.

Auf der *Waldbesetzung* wird fleißig gebaut und es hat sich schon einiges getan. Einige von uns planen im Anschluss an das Kampagnentreffen wieder in den Wald zu fahren und die Besetzung für einige Tage zu unterstützen.

Weitere Infos über mögliche Unterstützung für den Wald findet ihr hier:
http://hambacherforst.blogsport.de/kontakt/was-wird-benoetigt/

Wir freuen uns wenn du/ihr kommt!

Bei Fragen: info@ausgeco2hlt.de

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Anti-Facking-Demo in Quakenbrück http://magie.blogsport.de/2012/06/05/anti-facking-demo-in-quakenbrueck/ http://magie.blogsport.de/2012/06/05/anti-facking-demo-in-quakenbrueck/#comments Tue, 05 Jun 2012 16:41:53 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/06/05/anti-facking-demo-in-quakenbrueck/ Am Samstag, den 09.06.2012 findet in Quakenbrück ab 11.00 Uhr eine Demo gegen Fracking statt. Treffpunkt und Abschlusskundgebung ist auf dem Marktplatz.
Mehr Infos hier

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Atommüllschiff in Münster blockiert http://magie.blogsport.de/2012/05/30/atommuellschiff-bei-muenster-blockiert/ http://magie.blogsport.de/2012/05/30/atommuellschiff-bei-muenster-blockiert/#comments Wed, 30 May 2012 15:40:44 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/05/30/atommuellschiff-bei-muenster-blockiert/ Zwei Kletteraktivist_innen blockierten am Montag einen Atommüll-Frachter für ca. sechs Stunden. Die Atomkraftgegner_innen seilten sich von einer Kanalbrücke und konnten erst am Abend von einer SEK-Einheit geräumt werden. Das Schiff musste die Nacht über in Münster bleiben!
Die Aktion schließt an eine Blockade eines Atommüllzuges an, die vor drei Wochen ebenfalls in Münster statt fand.

Mehr Infos unter
Indymedia oder der Münsterschen Zeitung.

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Was hat das Rheinische Braunkohlerevier mit Schottland zu tun? http://magie.blogsport.de/2012/05/22/was-hat-das-rheinische-braunkohlerevier-mit-schottland-zu-tun/ http://magie.blogsport.de/2012/05/22/was-hat-das-rheinische-braunkohlerevier-mit-schottland-zu-tun/#comments Tue, 22 May 2012 22:05:09 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/05/22/was-hat-das-rheinische-braunkohlerevier-mit-schottland-zu-tun/ Die Besetzung des Hambacher Forst geht in die siebte Woche. Letztens waren auch Gäste von Coal Action Scotland im Wald. Denn das Geschäft mit der Kohle läuft selbstredend nicht nur in D-land. Dabei berichteten sie von der anstehenden Aktionswoche in Schottland unter dem Motto „Take Back The Land“. Diese wird vom 12.-18. Juli in Lanarkshire stattfinden, am 14.07. ist ein großer Aktionstag geplant.
Von der Waldbesetzung aus ist eine gemeinsame Anreise möglich. Wer Interesse hat kann sich unter hambacherforst [at] riseup.net melden.

Während des Aufenthalts machten die Gäste auch gleich ein paar Interviews:

Last week I went to North-West Germany to visit a new forest occupation currently taking place in the Hambach forest – the purpose of it? To stand directly in the way of the expansion of Europe’s largest open-cast coal mine. Through the construction of tree-houses and defences, by engaging with the local community and by bringing people and energy to the area, this new camp in the woods is the latest stand against the energy giant RWE (Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk), a company which plans to clear cut the area and gouge out the contents of the earth with some of the biggest death machines on the planet.

It is beautiful here. The forest is very old and peaceful and, at the moment, the leaf-carpeted floor is dotted with blue and green tents. The only noises filtering through the trees are the chattering of birds and the distant thud of an axe cutting wood by the fire pit. Up in the trees, platforms sway in a breeze carrying the tell-tale smell of wood smoke. People busy themselves with the day-to-day tasks of life here; chopping wood, coaxing the fire into life, finding a clean(ish) pot, boiling water, making tea, toasting bread, eating. People talk and make plans, somebody juggles, and the sun shines warmly on.

It’s interesting to me how similar these places are all over the world, how the communities of people you meet are so much like the friends you left at home. So, while I was staying at the camp, I decided to “interview” a few people and explore the parallels between this anti-coal forest occupation in Germany, and the anti-coal action camps that I have been involved in in Scotland [1]. I wanted to explore what it is that moves people to live in places like this and invest themselves so completely in this kind of action.

- J -
I spoke to J one evening around the camp fire when I could barely see my notebook by the light of my headtorch, let alone keep up with all the interesting things he had to say! J is involved in the WAA (Workshops for Action and Alternatives) [3] and has been part of the occupation from the beginning..

Why do you think this kind of occupation is important?

What makes this type of occupation particularly important and relevant to me is how the action to occupy this area was organised and how we continue to organise while we live here – that is, in a non-hierarchical and horizontal way. To not have to ask the politicians or RWE to change their politics or to change to green capitalism but to take matters into our own hands, is empowering. The way we organise here is an open structure so new people can join in with this way of living and organising and experience it for themselves.

I think it is already inspiring local people and lots of other forms of resistance. The local people here have in the past always been told to rely on the legal system for change. Big environmental NGO’s in this area have encouraged them to pursue this strategy, and because people place their trust in these organisations this is what they have done. However when the legal route fails local people (as it so often does) these NGO’s leave behind cynicism and resignation. So we want to show them an alternative strategy to this dead end. People come here and get inspired when they see that you can take matters into your own hands and do something to change the situation for yourself.

What brought you here?

I was inspired by the Frankfurt occupation [4] which was a forest occupation against airport expansion. At the time I was involved in the young greens which I had been involved with for two years. However, after we visited the Frankfurt occupation 14 of the 17 people in the young greens left to join the forest occupation and I’ve never looked back. To me, the green party is a great example of good active people giving their time and energy to something that ends up co-opting their original aims for change.

When you wake up in the morning what do you hope to find?

That there would be no people in this forest! We need forests just for themselves. I love living in the forest, but it’s a tactic. Actually just by being here at the moment we have stopped hunting because there is a law that you can’t hunt animals in a forest occupied by humans. Also, a lot of hunting platforms in this forest have mysteriously disappeared…

What would a success look like to you?

A visitor from Buir (the closest town to the mine) said she had the impression that we don’t have the attitude that this is a win or loose situation. Even if they cut down the trees here, destroy the forest, dig coal here – we have already won something. We are part of a big environmental and social justice movement and this action achieves a big change in and of itself. It’s a meeting point, an ideas sharing hub, new things are tried out here, different ways to interact are experimented with, and so people can learn a lot just by being here.

How do you think we could encourage more people to come and do this kind of thing?

If I observe why people come here I think it’s often because they have personal contacts. Or because they feel well here because it’s a nice atmosphere. They come here because it makes them feel good not just because they want to “save the world.” I really don’t like the perception that I’m here because I am an extremely moral person above others, who wants only to be selfless and “save the world.” I love it here and enjoy myself, that’s why I’m here! I would really like that good feeling to be passed on to others, particularly locals and people who don’t necessarily have dreadlocks or who are already in our “subculture.”

Involving other kinds of people in this kind of action also challenges us to challenge out own prejudice about so-called “normal people” and to get rid of our activist arrogance. We need all kinds of inputs, to see things from other perspectives. Often, people who are already active in the way that you and I are, are all young 20-somethings. A lot of people here clearly went through a process of questioning their last 20 years of social conditioning and arrived at conclusions that made them want to take direct action. But it’s harder to do this for the first time if you are older I think. It’s much much harder to analyse your assumptions about society at a later stage, because you’ve already committed to a certain life path for a long time. It’s easier to question the last 20 years of your life than the last 50 if you’ve only got a few left!

What’s your favourite thing about the forest?

I think the best thing about it is that I’m not so much in front of my computer, which is passive, here I am very active. Here the rhythm of the day with the changing light is amazing. It’s hard to say the fresh air (because there is so much dust here from the nearby coal mine) but it’s still fresher than some of the rooms where I live (in the WAA) I like the birds! A lot of different people visit, often really interesting people with lots of interesting ideas and ways of doing things and experience. The best is how much energy there is if there is space for people to be creative and to realise their ideas and if they don’t have to ask permission, but can just do it. Like here, so much has been organised in such a short space of time already (the camp has only been going since the 14th of April 2012) and lots has been built. I think people are more motivated when they don’t have a boss.

- Tina -
I spoke to Tina during a weekend gathering at the camp when a lot of people were visiting the occupation to participate in a community walk around the forest and eat cake that locals from Buir had brought to share with the occupiers. She had travelled from Cologne to visit the camp for a couple of days. We sat together under the kitchen tarpaulin to escape the rain and discuss some of her ideas..

What brought you here?

I am involved in a group called “AusgeCo2hlt” [5] which has been organising against brown coal for two years now. We organised a climate camp last year and got to know people from the WAA. Some people from the WAA came to one of our meetings and told us that they were planning to get a house and hadn’t decided where to get it yet and we suggested this area (Buir/Duren.) So we were involved in the forest festival here on the 14th of April and some of us keep coming back to stay involved.

Do you plan to live here permanently?

It depends on the situation. I haven’t decided in my mind yet. I’m not so good at climbing, so I’m coming and going at the moment.

Do you think it is important for more people to live here?

I think it can work if different groups of people come and go, like we are doing. For example a group can come and stay here one week and then go, and then another group can come and stay for a week etc. To take the decision to quit school or a job to live here is quite a big one. And if you do have these responsibilities you have to split your time. But there is a community of people living here (in the Hambach forest) and others elsewhere in Europe who are specialised in climbing and site occupation – I hope more of these people come here! Solidarity is important though and works quite well. Hopefully between June and September this year the core group living here at the moment will grow because then there are university holidays in Germany.

I’m not pessimistic, but the environmental scene in Germany is not that big. People are involved in a lot of other struggles. Many of which you need to be in a city or have computers to do, so if you choose to live here you have to make it your main focus. One of my main focuses is to work on press releases and try to make links between this and other campaigns.

What would a success here look like for you?

That RWE stops killing the forest for coal mining! But we have to measure success in other ways as well because we might not achieve that. This occupation is raising awareness of other issues to people, especially people in the local area, such as a critique of capitalism and the system. A success would also be if an eviction threat would get a lot of people to come here and act in solidarity. It would be cool if the regional media would start to talk about the issues here. And not just here but also in Cologne (nearest large city.) The message not just of the forest but about RWE, coal mining, and fossil fuel energy.

When we held the last climate camp in Manheim in 2011 200 people came. Last week we mobilised against RWE’s Annual General Meeting, but for this demo there were only 150 people. Forty people attempted to blockade the entrance but unfortunately 300 police, private security and dogs prevented us and several people were arrested. Next week we will discuss in a meeting why there were not very many (in our opinion) people coming to this demonstration – as we had expected more because there are not so many days like this organised around environmental issues in Germany. In the end we thought, ok it would have been cool if there had been lots more people, but actually it was also a success to raise awareness through this action.

We have to accept that we (the anti-coal movement) can only grow slowly. We try to learn from the anti-nuclear movement which took 20 – 30 years to become so established. So we need to be patient. But it’s hard because climate change is so urgent! During castor (anti-nuclear protests) they had 2000 people sitting on the railway line so the police couldn’t do much about it. We did the same action on a coal railway line and there were only 60 of us so in the end we had to leave. We need the people with us. We are afraid of repression in small numbers. But at the same time the repression here is nothing compared to (the struggle against coal mining) in Colombia so we need to remember this. And although we are a small group we have strong bonds between us, we really like each other. We make mistakes and are critical of our actions but we go forward!

- Clumsy -
I interviewed Clumsy on the stump of a tree in the area of clear cut, just a stones throw from the mine on one side and the camp site on the other. From our vantage point we could see the mine and the colossal baggers (coal diggers) churning coal from the earth in the distance. He has been living here from the beginning of the occupation..

Why are you here?

Because Jesus told me, only kidding, the reason is that this region is Europe’s climate killer number 1. I came here last year for the climate camp and saw all the destruction. I was just travelling around looking for somewhere where people are active and I always wanted to live on a tree protest site. At the climate camp people were talking about it but at the time there weren’t enough people, so I moved into the WAA and did research and made preparations to help make it happen.

Why did you always want to live on a tree protest site?

I like living outside, the simple life, the forest, climbing. Life free from the constraints of society – rent, work, school, paying for food. I think protest sites are really good examples of other ways of living.

So do you think that this kind of action is always about more than just one kind of oppression or issue?

Yeah definitely. Of course you always have the main focus – in this case open cast coal mining. But with stuff like safer spaces we also try to challenge other forms of oppression like racism and sexism. Every activity is open to people of all genders – anyone can climb or anyone can cook. Everyone participates in the daily chores. And it’s an example for other people. When I told my gran about places like this she couldn’t believe that men actually do the washing up and that women do construction work, or that we decide things by consensus. Whereas in society we get taught that there are typical ‘male’ and ‘female’ roles and men hold a very privileged position – it’s conditioning. Often people that come here are surprised that we don’t have leaders.

How do you think we could encourage more people to come and do this kind of thing?

It’s hard because living this kind of life – you can’t get a lot of stuff that we’re always told it’s nice to have – T.V, luxury items. As soon as people realise that material possessions don’t make them happy they might want to live like this. I guess by having this space and showing that this life can be satisfying and empowering people might want to do the same.

What brings happiness?

It’s different for everybody, but for me it’s having friends around and having a lot of time to do what I want. Doing stuff against the destructive RWE makes me happy. I always had the feeling I wanted to do something to change society. This works for me.

What’s your favourite thing about the forest?

A lot of stuff. It’s quiet, not the annoying sounds of the city. The air is nice, it’s green, the forest is full of cute animals – deer, foxes, mice.. I just like it because it is a big living thing, whereas cities are just big dead blocks of concrete and smelly stuff.

When you wake up in the morning what do you hope to find?

The opencast flooded and only the tops of the diggers visible! No air planes in the sky. My tree-house built! Do you mean what I really want? That’s a big question! Er.. I’d like to see all the oppressive stuff gone. It’s a hard question.. I’d like to see industrial civilisation collapse.

Anything you’d like to add?

To send an open invitation to anyone who would like to come and visit us and stay as long as possible!

- Erde -
Towards the end of speaking with clumsy, Erde emerged from the forest and came to sit with us in the clear cut. Erde was visiting the WAA just before the occupation took place and then liked the forest so much he ended up staying. A the moment he either lives in his lorry or up on his platform defence in the trees..

Why are you here?

Because doing nothing is giving up. For me personally, it wasn’t enough to do nothing. I heard of this occupation when I was visiting the WAA and I thought I will bring my skills and stay the weekend. But then I really liked the people and the place and the action and I’ve ended up staying.

Why do you think this occupation is important?

The first reason is because this forest is to be chopped next winter and I want to stop that. Second is that it is a very old forest and there is much more life in an old forest than a new one.

What were you doing before this?

Living without oppression is the way I have lived for the last 15 years. But the difference now, in a project, is that I’m not on my own. Before this I was a freelancer in a business and I was treated in another way and this is a totally different perspective. When I became unemployed I got re-interested in social and political issues. The wish to be with nature was first awakened in me in Hamburg squats after which I moved into my lorry.

How is it different to how you lived in the past?

Here I’m completely in nature and not in an office. I’m here with people who have an enhanced consciousness and sense of self-awareness and that is very interesting and challenging. I think we are trying to make another world here, in combination with the political aspect – and that’s a combination for optimum life quality!

What are the ingredients for optimum life quality?!

I tried working ‘slave jobs’ after university, I worked two and didn’t try a third. In the end I saw that money and material things don’t give me the good life that I am dreaming of. What are the essential ingredients of a good life? Peace, love, freedom, good food, music, colours, flavours, nature..

How do you think we could encourage more people to come and do this kind of thing?

I think if we want to build up a better world we have to reach anyone. We need to get people here to show them the good life, to experience this way of living. So they can see and feel it. They get an idea by coming here and experiencing a free, autonomous life. To be the owner of your time. To get away from wastes of time, like T.V.

When you wake up in the morning what do you hope to find?

Refer to my recipe for the good life! My desire is that people respect each other and look after each other, because if they do this then they wouldn’t destroy our basic life support system. What is creating the problems of the world and what needs to be destroyed? I’ve thought for a long time that I would like to make two placards, each with the words “capitalism” and “oppression” on them, so that when people ask me questions like yours I just have to hold one or the other up in answer!

What I would love to see is this coal mine totally surrounded by people, which since it is so big, would probably need at least 3,000 – 4,000 people! So please come and join us.

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http://magie.blogsport.de/2012/05/22/was-hat-das-rheinische-braunkohlerevier-mit-schottland-zu-tun/feed/
25.000 Euro Belohnung http://magie.blogsport.de/2012/05/21/25-000-euro-belohnung/ http://magie.blogsport.de/2012/05/21/25-000-euro-belohnung/#comments Mon, 21 May 2012 16:00:26 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/05/21/25-000-euro-belohnung/ Mit diesem Slogan ist eine neue Kampagne des Zentrums für Politische Schönheit gestartet, die sich gegen den Verkauf von 270 deutschen „Leopard 2A7+“-Panzern des deutschen Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann an das autoritäre Regime in Saudi-Arabien richtet. In diesem Land, in dem Demonstrationen verboten sind und Ehebruch und Homosexualität unter Todesstrafe stehen, haben offenbar einige Leute Angst, der „Arabische Frühling“ könnte sich auch auf ihr Territorium ausbreiten. Jedenfalls ist der Panzer-Typ dieses Deals, den auch die Bundesregierung gebilligt hat, speziell für die den Einsatz in der städtischen Aufstandsbekämpfung ausgelegt, wie dieser Clip nachdrücklich zeigt:

Als überzeugte Antimilitarist*innen finden die Aktion des ZPS unterstützenswert. Auf der Seite der Kampagne sind schon einige Inspirationen genannt, wie ihr mitmachen könnt: zB Nachrichten an die Haupteigentümer schicken, Plakate ausdrucken & aufhängen oder den Regierungssprecher antwittern und nachfragen, warum die Bundesregierung den Panzerdeal unterstützt. Oder lasst euch weitere Dinge einfallen und verbreitet die Kunde.

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Blockupy Frankfurt http://magie.blogsport.de/2012/05/10/blockupy-frankfurt/ http://magie.blogsport.de/2012/05/10/blockupy-frankfurt/#comments Thu, 10 May 2012 15:20:03 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/05/10/blockupy-frankfurt/ Blockupy

Nächsten Mittwoch startet Blockupy Frankfurt:

Am Mittwoch den 16.5. wird es einen Rave gegen die Troika geben.
Am Donnerstag den 17.5. werden die Grünanlagen und Plätze in der Innenstadt besetzt.
Am Freitag den 18.5. wird die Europäische Zentralbank blockiert und Frankfurt geflutet.
Am Samstag den 19.5. gibt es eine Großdemo durch die Stadt

Alle Infos unter: http://blockupy-frankfurt.org/de

Als Aktivist_Innen aus den ökologischen Kämpfen werden wir uns an den Aktionstagen beteiligen. Macht mit und beteiligt euch am Ökologie-Finger.

Bringt Taucherbrillen, Schnorchel und Schwimmringe als Ausdruck gegen steigende Meeresspiegel mit.
Mit weißen Maleranzügen und Atemschutz symbolisieren wir die von Menschen verursachten ökologischen Katastrophen.
Bastelt euch Ohren an die Maleranzüge und geht als Eisbären campen.

Tragt eure lokalen Kämpfe nach Frankfurt.

Hier noch mal der Aufruf für den Ökologie-Finger, weiter unten die Solidaritätserklärung gegen das Verbot.
(links: http://blockupy-frankfurt.org/de/blockade/aktionsthemen/oekologie http://notroika.linksnavigator.de/petition/protest-gegen-das-verbot-von-blockupy-frankfurt)

*
Es geht nicht um Eisbären – Soziale und ökologische Kämpfe zusammen führen!*

Aufruf zu den Protesten in Frankfurt vom 16.-19. Mai 2012

Vom 16.-19. Mai 2012 werden tausende Menschen die Straßen von Frankfurt übernehmen. Das Spardiktat der „Troika“ aus EZB, IWF und EU-Kommission, welches federführend von der deutschen Regierung durchgesetzt wurde, bleibt endlich auch in Deutschland nicht länger ohne Widerspruch.

Die Krise ist nicht nur als Euro-, Schulden- oder Bankenkrise greifbar, sie ist vielmehr eine grundlegende Krise unserer gesamten Lebensverhältnisse:

* Das herrschende Wirtschaftssystem beinhaltet einen strukturell bedingten Zwang zu Konkurrenz und permanenter Expansion (verharmlosend „Wachstum“ genannt) und zerstört so in umfassender und schnell fortschreitender Weise die natürlichen Grundlagen des Lebens;
* Hunger breitet sich immer weiter aus, u.a. weil das Kapital auf der Suche nach neuen Verwertungsmöglichkeiten mit Nahrungsmitteln spekuliert;
* lebenswichtige Bereiche wie z.B. die Versorgung mit sauberem Wasser werden rücksichtsloser Profitlogik untergeordnet;
* unter dem Vorwand, Staatsschulden zu reduzieren, werden Stück für Stück demokratische Errungenschaften abgebaut.
* Dies sind nur einige der zahlreichen Krisenmomente eines Wirtschaftssystem, das nicht einmal angesichts von Klimawandel und anderen ökologischen Katastrophen in der Lage ist, die Richtung zu ändern, während es ungebremst weiter auf den Abgrund zu rast.

Die Krise mit all ihren Dimensionen ist der Ort, an dem es zu intervenieren gilt und an vielen Stellen greifen wir bereits in den Normalbetrieb dieses Systems ein:

* Nicht nur am Flughafen Frankfurt protestieren wir gegen Fluglärm und die CO2-intensivste Art zu reisen. Wir engagieren uns in Hamburg-Moorburg, Datteln, Jänschwalde, Staudinger und vielen anderen Orte gegen die klimaschädlichen Kohlekraftwerke. In der Lausitz und im Rheinischen Braunkohlerevier kämpfen wir gegen das Abbaggern ganzer Dörfer und gegen die „Endlagerung“ von CO2 (CCS).
* In Gronau fordern wir die Schließung der Uranfabrik. In Gorleben, Morsleben, Ahaus, Lubmin, an der Asse und am Schacht Konrad wehren wir uns gegen Atommüllkippen.
* An tausenden Orten greifen wir die großen Energiekonzerne an. Initiativen kämpfen für die Rekommunalisierung oder gleich für die Vergesellschaftung der Energieversorgung. Gemeinsam stellen wir uns gegen die Abklemmung von Strom.
* In den Protesten gegen die perspektivlosen Klimaverhandlungen und auf Gegengipfeln wie in Cochabamba wird unsere internationale Solidarität praktisch. Im Bündnis mit Kleinbäuer_Innen kämpfen wir weltweit für eine solidarische Landwirtschaft und Nahrungssouveränität.
* Gleichzeitig sind alle unsere partiellen Kämpfe Ausdruck des Widerstands gegen die fundamentale globale ökologische Krise, die eine umfassende gemeinsame Antwort erfordert. Damit sind wir Teil einer übergreifenden Bewegung gegen die herrschende Wirtschaftsordnung, gegen den Kapitalismus.
* Frankfurt ist der Ort, an dem wir diese Verbindung spürbar und sichtbar machen werden. Wir — als Aktivist_Innen ökologischer Bewegungen und Kämpfe — werden uns an den Protesten beteiligen.

*Kommt zahlreich nach Frankfurt und beteiligt euch ebenso ! *

* Schafft Zeichen der ökologischen Krise am 17.05 auf die Plätze und Grünanlagen rund um die Bankentürme.
* Macht mit im Ökologie-Finger bei der Blockade der EZB am 18.5. ! Mit Fässern, weißen Schutzanzügen und Mundschutz bringen wir die unzähligen ökologischen Katastrophen zum Ausdruck. Bringt Taucherbrillen und Schnorchel mit als Symbol gegen steigende Meeresspiegel.
* Beteiligt Euch an den Aktionen „Frankfurt fluten“ und tragt euren Protest in die Zentralen der Banken und Konzerne, deren Profite auf Naturzerstörung basieren.
* Nehmt an der internationalen Demonstration am Samstag, den 19.5. teil und macht eure lokalen Kämpfe sowie eure globale Solidarität sichtbar.

*Gegen Kapitalismus — für die Selbstbestimmung unseres Lebens, für die Erhaltung der Lebensgrundlagen!*

Wer diesen Aufruf unterstützen und unterzeichnen will: eine Mail an Oeko-Finger-blockupy@riseup.net

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Urantransport bei Münster blockiert! http://magie.blogsport.de/2012/05/08/urantransport-bei-muenster-blockiert/ http://magie.blogsport.de/2012/05/08/urantransport-bei-muenster-blockiert/#comments Tue, 08 May 2012 13:03:19 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/05/08/urantransport-bei-muenster-blockiert/ Sechs Aktivisten*innen haben am Montagmorgen einen Urantransport blockiert. Der Zug war von der Urananreicherungsanlage Gronau nach Frankreich unterwegs. Die Atomkraftgegener seilten sich über der Bahngleise von Bäumen ab und machen so eine Weiterfahrt unmöglich. Insgesamt hielten sie den Transport für 8 Stunden auf.

Hier ein Ticker-Verlauf der Münstersche Zeitung

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Demo gegen Fracking http://magie.blogsport.de/2012/04/25/demo-gegen-fracking/ http://magie.blogsport.de/2012/04/25/demo-gegen-fracking/#comments Wed, 25 Apr 2012 12:55:29 +0000 Administrator Allgemein http://magie.blogsport.de/2012/04/25/demo-gegen-fracking/ Auch südlich von Osnabrück, im Kreis Bad Laer, möchte ExxonMobil kleine Erdgasvorkommen durch Fracking verwerten.
Dazu hatte sich schon vor einiger Zeit eine Bürgerinitiative gebildet.
Am 22.04. demonstrierten ca. 900 Menschen, unterstützt durch 18 Trecker, gegen die Pläne von Exxon und wiesen vor allem auf die Gefahren für Mensch, Umwelt, Grund- und Trinkwasser hin. Auch die Neue Osnabrücker Zeitung berichtete.
Bei einer Abschlusskonferenz am 25.04. in Osnabrück kam ein von Exxon bezahlter Gutachter zu dem Ergebnis, dass Fracking nun „technisch beherschbar“ sei. Dennoch sprach sich der Rat der Stadt Osnabrück dafür aus, das Fracking zu verbieten und möchte auch eine Änderung des Bergrechtes, damit die Betroffenen endlich mit in die Entscheidungen einbezogen werden.
Wir meinen: Exxon, Frack yourself!

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